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Obwohl Benedikt XIII zum Ketzer erklärt
wurde und mehrere Vergiftungsversuche überlebte,
starb er am 23. Mai 1423 in relativem Frieden
und mit der Überzeugung, der wahre
Papst gewesen zu sein.
Die Altstadt,
historisch-künstlerisches Werk (1972)
Die Festung von Peñíscola
besteht aus der Burg und den Stadtmauern;
in unterschiedlichen Epochen erbaut, passen
sie sich an die unregelmässige Form
der Landzunge an und machen die Festung
zu einer legendären Verteidigungsbastion.
Die Stadtmauer besteht aus drei Zonen in
unterschiedlichen architektonischen und
militärischen Stilen. Bei einem Rundgang
entdeckt man somit Befestigungsanlagen aus
dem Mittelalter, der Renaissance und sogar
einige aus dem XVIII. Jahrhundert. Besonders
bemerkenswert ist die Stadtmauer, welche
Felipe II zwischen 1576 und 1578 errichten
liess und ein Werk des berühmtesten
Ingenieur und Architekten der Epoche ist,
des Italienern Juan Bautista Antonelli.
Das Portal Fosc (1578), auch Portal de Felipe
II genannt, ist eines der drei Tore zur
Altstadt und ist das Werk des Architekten
Juan de Herrera.
Eine Stadt
mitten im Meer
Der Strand Norte ist der sinnbildlichste
Strand von Peñíscola. Auf
einer Länge von fünf Kilometern
und einer durchschnittlichen Breite von
44 Metern wechselt sich feiner Sand (auf
drei Kilometern) mit Kieselsteinen am entferntesten
Extrem von der Stadt ab.
Der Besucher kann am Strand die Ruhe des
Wassers und ausgezeichnete Einrichtungen
geniessen und findet ausserdem an der Strandpromenade
zahlreiche Cafés, Restaurants, Kiosks
und spezialisierte Läden für Produkte
zum Baden und Sonnen. Der Süden ist
von Felsformationen geprägt, mit vielen
winzigen Stränden und steilen Felsabhängen,
welche wunderschöne verborgene Buchten
bilden, die ideal zum Tauchen oder Angeln
sind.
Die letzte
unberührte Sierra
Im Süden der Küste befindet sich
die Sierra de Irta, eine Bergkette mit einer
Höhe von maximal 573 Metern und 15
Kilometer Meeresufer. Zur Irta kommt man
über die alten Wanderwege, die kürzlich
wiederhergerichtet und mit einem speziellen
Ausschilderungsysthem ausgestattet wurden.
Ausserdem kann man im Naturpark Sierra de
Irta die Wallfahrtskirche Sant Antoni aus
dem XVI. Jahrhundert besichtigen.
Kulturstadt
In Peñíscola finden jedes
Jahr kulturelle Ereignisse von internationaler
Bedeutung statt. Begonnen wird die Saison
mit dem Internationalen Preis für Kurzgeschichten
(Premio de Relatos Breves Ciudad de Peñíscola),
dessen Jury sich aus den renommiertesten
Mitgliedern der Real Academia Española
de la Lengua (Königliche Akademie der
Spanischen Sprache) zusammensetzt. Zu Sommerbeginn
verwandelt sich Peñíscola
in die Haupstadt der Filmkomödie dank
des Internationalen Filmfestivals, welches
zu dieser Zeit zelebriert wird.
Der Genuss
des Meeres auf dem Esstisch
Traditionelle Gerichte aus der einheimischen
Küche sind: der All-i-pebre aus Seeteufel,
die polpets (kleine Tintenfische) oder der
Suquet de peix (typisches Fischgericht)
sowie Meeresfrüchte, Meeresdatteln,
Schnecken puntxents (Stachel- oder Purpurschnecke),
Miesmuscheln, caixetes, Hummerkrabben, etc.
Ausserdem sollte man unbedingt die köstlichen
Reisgerichte in all seinen Varianten mit
Meeresprodukten versuchen sowie die Paella
und die Fideuà (Nudelpfanne).
Feste und
Traditionen
Die wichtigsten Feierlichkeiten werden zu
Ehren der Verge de l’Ermitana begangen
und beginnen am Abend des 7. September.
Der herrausragendste Akt dieser Feiern ist
die sogenannte Les Danses.
Dabei handelt es sich um eine Veranstaltung,
die unter anderem Tanz, Musik und verschiedenen
Freizeitaktivitäten umfasst. Les Danses
setzt sich aus unterschiedlichen Gruppen
zusammen, welche die verschiedenen Volksstände
repräsentieren, wobei der charakteristischste
aufgrund ihres archaischen Charakters zweifellos
die Dansants oder Danzaires ist.
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